ROCKY HORROR SHOW • O’BRIEN

ROCKY HORROR SHOW • O’BRIEN

Premiere – Samstag, 16. Februar 2013

Regie: Klaus Kusenberg, Bühne: Günter Hellweg, mus. Leitung Bettina Ostermeier, Dramaturgie: Diana Insel

Ich spiele die Rolle des Dr. Everett Scott
Foto © Marion Bührle

Inhalt

Die Rocky Horror Show ist ein Musical von Richard O’Brien, das am 16. Juni 1973 am The Royal Court Theatre Upstairs, der Studiobühne des Royal Court Theatres in London Premiere hatte. 1975 wurde die Verfilmung The Rocky Horror Picture Show in die Kinos gebracht. 2016 folgte die Neuverfilmung The Rocky Horror Picture Show: Let’s Do the Time Warp Again.
In einer regnerischen Novembernacht sucht das frischverlobte Paar Brad Majors und Janet Weiss nach einer Reifenpanne Hilfe bei den Bewohnern eines nahegelegenen Schlosses.
Doch statt der erhofften Gelegenheit zum Telefonieren begegnet ihnen hier reichlich Unerwartetes:
Der exzentrische außerirdische Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania präsentiert seinen Mitbewohnern in dieser Nacht seine neueste und bisher größte Schöpfung, das blonde und muskelbepackte Retortenwesen Rocky, das er in erster Linie zu seinem – auch sexuellen – Vergnügen erschaffen hat. Brad und Janet werden unfreiwillig Zeugen dieser Enthüllung.
Im Verlauf der Handlung wird Rocky geboren, verliert seine sexuelle Unschuld, erleidet durch Untreue seines Schöpfers Eifersuchtsqualen und stirbt.
Währenddessen werden die rigiden Wertvorstellungen des Liebespaares durch den Transvestiten Frank N. Furter herausgefordert, der beide täuscht und verführt.
Schließlich ruft Frank N. Furter durch seine Unmäßigkeit (zur Erschaffung von Rocky scheute er zum Beispiel auch nicht vor dem Mord an seinem Ex-Geliebten zurück) eine Revolte hervor, die in seiner Entmachtung und Tötung und der Rückkehr der übrigen Aliens auf ihren Heimatplaneten gipfelt, während Brad und Janet gerettet werden.

Kritik

Tiefsinnige Was war das? War man selbst in eine „Time Warp“, eine Zeitschleife, geraten und eine Woche nach dem Faschingssamstag in einen Maskenball?
Männer in Strapsen, hochgestiefelte Frauen mit Langhaarperücken, jede Menge Netzstrümpfe, ein Theatersaal, der nach der Vorstellung mit Konfetti, Klopapier und abgebrannten Knicklichtern versaut war?
Dazu eine noch nie erlebte Publikumsbegeisterung mit einer 20-minütigen Applaus- und Zugabephase!
Kult am Nürnberger Staatstheater
[…]
Auch Frank Damerius als vermeintlicher Alt-Nazi im Rollstuhl, einäugig und einhändig, hat als kruzifix-bewaffneter Eiferer noch eine erotische Enthüllung parat … „Don’t dream it – be it! „
Die befreiende Botschaft der Aids-losen 70er Jahre erfasst alle
Beeilen Sie sich mit den Karten, bevor es ein anderer tut!
[…]
Ein exzellenter Frank Damerius, der seinen Dr. Everett Scott bis in den Tonfall hinein als Stanley Kubricks Dr. Seltsam anlegte.

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