NEKROPOLIS – DIE STADT GEHÖRT UNS! (UA) • ANITA AUGUSTIN

PREMIERE – DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2017

REGIE UND BÜHNE: EIKE HANNEMANN, KOSTÜME: MYRTA KONIETZKA DRAMATURGIE: ARNE BLOCH

Ich spiele mal wieder Frank Damerius, also mich selbst :O)
Foto © Marion Bührle


Zum Inhalt:
Eine Lebensform, eher tot als lebendig, breitet sich aus. Eine globale Seuche in Gestalt von Zombies droht die Menschheit, wie wir sie kennen, auszurotten. Drei Überlebende der Katastrophe haben sich in einem Radiostudio verschanzt und versuchen nun herauszufinden, was in der Welt da draußen vorgeht. Wer sind diese Untoten? Wie können wir dieser grauenerregenden Apokalypse entgegentreten? Ist einer von ihnen vielleicht infiziert? Und wenn ja, was bedeutet das?
Vor siebzig Jahren wurden die ersten lebenden Toten auf der Bildfläche gesichtet und sind seitdem in vielfältigsten Erscheinungsformen fester Bestandteil der Popkultur geworden. Was bedeutete der dahinvegetierende Zombie früher und wie zeigt sich das Wesen des Untoten heute? Die virale Live-Hörspiel-Serie „Nekropolis – Die Stadt gehört uns!“ begibt sich auf Spurensuche und infiziert nach Stationen in St. Gallen, Konstanz und Aachen nun auch Nürnberg.
Nach dem erfolgreichen Wildwest-Dauerbrenner „Winnetou“ bringt Eike Hannemann jetzt die lebenden Toten im Hörspiel-Format auf die Bühne.

Besetzung:
Lilly Gropper (Mit), Frederik Bott (Mit), Frank Damerius (Mit), Ilka Nordhausen (Regieassistenz / Abendspielleitung / Soufflage)


Kritik:
Wo Zombies fies lachen und ihre schalen Witze reißen

Wirre Story ohne Überzeugungskraft: „Nekropolis — Die Stadt gehört uns!“ in der Bluebox am Nürnberger Staatstheater

Zombies, Leben, Tod und Untod: Als postapokalyptische Live-Hörspiel-Serie, deren letzte Ausgaben bereits in anderen Städten zu sehen waren, macht derzeit „Nekropolis – Die Stadt gehört uns!“ in der Bluebox des Nürnberger Staatstheaters Station. Ein bei der Premiere höflich beklatschtes Stück, das einen selten ratlos zurücklässt.
Nürnberger Nachrichten

„Nekropolis – Die Stadt gehört uns!“
heißt das neue, auf einem Text von Anita Augustin basierende Live-Hörspiel von Eike Hannemann, der jahrelang die Nürnberger mit „Winnetou“ begeistert hat. Jetzt lässt er also in der Bluebox die lebenden Toten auf die Zuschauer los. Doch halt! Das Besondere an dem Live-Hörspiel ist der Umstand, dass bis auf den Eingangsloop, der für ein wenig Horroratmosphäre sorgt, die Wiedergänger gar nicht auftauchen. Nicht einmal einen ruckeligen Zombiewalk gibt es zu sehen.
„Nekropolis“ dürfte das vielleicht unblutigste Zombiestück aller Zeiten sein. Den Machern geht es nämlich vielmehr um die Frage, wie der Mensch sich im Angesicht der Katastrophe verhält.
Die Schauspieler erzeugen durch die Geräte auf den Tischen eine beeindruckende Klangkulisse. Es piepst, rauscht, knackt und klappert, und man merkt den dreien an, wieviel Spaß ihnen das Spiel jenseits eines allzu strengen Stückkorsetts macht. Eines Spiels, das immer ernstere Fragen aufwirft. Denn Frederik wurde von einem Zombie gebissen, bald wird
er das Hirn einer „Qualle“ haben und zur Bedrohung von Frank und Lilly werden. Was tun? Ihn töten? Ihn im Käfig halten? Ist der mutierte Frederik noch ein Mensch? Was macht der. Menschen überhaupt zum Menschen und wann hört er auf, einer zu sein? „Nekropolis“: Ein philosophisches, hochbrisantes Live-Hörspiel, das den Besuch unbedingt lohnt.
Florian Welle – Süddeutsche Zeitung

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