DER KLEINE PRINZ • EXUPERY

Zwischen 1991 und 2001 inszenierte ich am Hessischen Landestheater Marburg neben meiner Arbeit als Schauspieler auch regelmäßig.
Es entstanden in dieser Zeit 17 Inszenierungen der unterschiedlichsten Richtungen.
Ganz besonders gern habe ich für Kinder gearbeitet.
Die am Theater oft ungeliebten Weihnachtsmärchen waren immer auch eine Herausforderung für mich.
Neben diesen Stücken, waren es aber vor allem die Klassiker die mich interessierten.

Sehen sie sich einige Bilder meiner Inszenierungen an.
Lesen sie Kritiken und schauen Sie, welche Schauspieler die Rollen in diesen Stücken spielten.

 

Besetzung
Regie
Ausstattung
Kostüme
Assistenz
Frank Damerius
Renate Ostruschnjak
Renate Ostruschnjak
Anke Dersch
Darsteller
Der kl. Prinz
alle weiteren Rollen
Annick Klug
Beate Debiel
Frank Damerius

BILDER


KRITIK

Eine Traumreise auf der Suche nach Freunden

Der kleine Prinz“ begeistert bei der Premiere im Theater im Afföller -„Man sieht nur mit dem Herzen gut“
Marburg. Die Inszenierung von „Der kleine Prinz“ wird wohl an den Erfolg von „Momo“ heranreichen
von Till Conrad

Frank Damerius hatte das Märchenstück von Antoine de Saint-Exupöry auf die Bühne gebracht, und die kleinen Zuschauer im ausverkauften Theater im Afföller waren bei der Premiere am Samstagnachmittag begeistert. Frank Damerius, Annick Klug und Beate Debiel erzählen das Märchen vom kleinen Prinzen, der sich auf seinem Planeten B 612 einsam fühlt. Also macht er sich auf zu einer Reise durch den Weltraum, um sich ein paar Freunde zu suchen. Die 3 Schauspieler erzählen nicht nur die Geschichte, sondern sie schlüpfen auch in die Haut der Personen, von denen die Geschichte handelt: Annick Klug spielt den kleinen Prinzen, alle anderen Rollen teilen sich Frank Damerius und Beate Debiel.
(…)
Annick Klug ist sicherlich die Idealbesetzung für den kleinen Prinzen: Mit staunend-naiven Augen zieht sie durch die Welt und vermittelt, daß vieles, was die „großen Leute“ so machen, barer Unsinn ist. Neben ihr läuft vor allem Frank Damerius zu großer Form auf -er beeindruckt gleichermaßen als Märchenerzähler wie als Verwandlungskünstler. Und wenn er seine ganze Mimik einsetzen kann -so besonders in der Szene, als er den erst scheuen und dann immer zutraulicheren Fuchs spielt -, -dann hat er seine stärksten Szenen. Beate Debiel bleibt etwas mehr im Hintergrund, der ruhende Pol der Erzählung. Sie hat ihre stärkste Szene als Blume des kleinen Prinzen. Bühnenbild und Beleuchtung ergänzen sich ideal und schicken die Kinder immer wieder mit dem kleinen Prinzen auf seine Reise durch das Weltall. Und weil das ganze ja nur ein Märchen ist -wenn auch eines, aus dem man viel über Freundschaft und Liebe lernen kann -gelingt es dem Ensemble immer wieder, die Kinder von der Traumreise zurückzuholen und Ihnen bewußt zu machen, daß hier „nur“ eine Geschichte erzählt wird.

Phantasievolle Premiere begeistet in Marburg das Publikum

Die poetische Figur des „Kleinen Prinzen“ ist für Generationen von Kindern, jugendlichen und Erwachsenen ein Begiff, die gleichnamige Erzählung ist wohl das bekannteste Werk des Franzosen Antaine de Saint-Exuperg.
Das Marburger Schauspiel hat den Klassiker nun in einer Theaterfassung herausgebracht, die am Samstag im ausverkauften Theater im Afföller Premiere hatte.
Frank Damerius hat die, durch eine etwas verschachtelte Erzählweise nicht leicht umzusetzende Geschichte geschickt und überzeugend auf die Theaterbretter gebracht.
(…)
Die drei Darsteller – Annick Klug als zarter, kindlicher Prinz vom fernen Planeten sowie, sehr wandlungsfähig in sämtlichen anderen Rollen, Frank Damerius und Beate Debiel -sind zugleich die Erzähler der Geschichte und überzeugen rundum durch intensives, sensibles und konzentriertes Spiel.
Vor dem Hintergrund eines schimmernden Sternenhimme verlässt der kleine Prinz seinen winzigen Planeten und seine geliebte, aber launische Rose auf der Suche nach Erfahrungen und dem Wesen der Liebe. Annick Klug spielt diesen Prinzen, der für Offenheit, Kindlichkeit und Zärtlichkeit steht, die poetischen Gedanken der Vorlage werden überzeugend und ohne ins Gefühlssehlige abzugleiten umgesetzt. Dennoch fiel es vielen der kleinen Zuschauer schwer, bis zum Ende der anderthalbstündigen Verstellung ruhig zu bleiben. Das Stück mit seiner Konzentration auf Gedanken und abstrakt-lyrische Inhalte mutete den Kindern doch ziemlich viel zu. Action und Höhepunkte sind für die Bedürfnisse kleinerer Kinder dünn gesät, während ältere Kinder, jugendliche und auch Erwachsene viel Freude an dieser liebevollen und sensiblen Aufführung haben dürften.

DER REIGEN • SCHNITZELN DER WASSERKRISTALL • LAKOMY
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